Drei alte Pflücksalatsorten, die einfach anzubauen sind, regelmässig geerntet werden können und ganz viel Geschmack haben.
Sobald die Keimlinge da sind und sich die ersten echten Blättchen zeigen, lass nur die 3-4 kräftigsten Pflanzen stehen und achte darauf, dass sie nicht zu eng stehen. Schneide überzählige Keimlinge knapp über der Erde ab. Du kannst die überzähligen Keimlinge direkt als Microgreens naschen.
Stelle den Topf an einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Giesse regelmässig, sobald die Erde oben angetrocknet ist. Da der Hirschhornsalat gleichmässig feucht gehalten werden muss, solltest du bei sommerlicher Hitze darauf achten, dass die Erde nicht komplett austrocknet, sonst werden die Blätter zäh und bitter. Schneide eventuell entstehende Blütenstängel direkt ab, da die Pflanze sonst ihre Energie in die Blüte statt in das saftige Blattwachstum steckt. Pflücke nach dem Prinzip des Pflücksalats immer nur die äusseren Rosettenblätter ab. Das Herz der Pflanze bleibt unversehrt und schiebt sofort frische, zarte Blätter nach.
Lass eine kräftige Pflanze im Spätsommer stehen und ernte davon keine Blätter mehr. Sie beginnt in die Höhe zu schiessen und bildet lange, unscheinbare Ähren aus. Warte, bis diese Ähren und die kleinen Samenkapseln an der Pflanze braun werden und eintrocknen.
Schneide die reifen, bräunlichen Ähren an einem trockenen, sonnigen Vormittag mit einer Schale oder einem Papiersäckchen darunter ab, damit keine reifen Samen verloren gehen.
Binde die abgeschnittenen Stängel zu kleinen Bündeln zusammen und hänge sie kopfüber an einem schattigen, luftigen und trockenen Ort im Haus auf. Spanne ein Tuch oder Papiersäckchen darunter. Nach einigen Tagen sind die Stängel und Kapseln komplett durchgetrocknet.
Reibe die getrockneten Ähren vorsichtig zwischen den Händen oder streife sie über einem feinen Sieb ab, um die winzigen Samen aus ihren Hüllen zu befreien. Puste vorsichtig über das Erntegut oder nutze ein sehr feines Sieb, um die leichten Pflanzenreste und die feine Spreu von den schwereren Samenkörnern zu trennen. Da die Samen des Hirschhornsalats winzig sind, arbeite beim Auslösen und Reinigen am besten auf einem hellen Untergrund (wie einem Bogen weissem Papier), damit kein Samenkorn verloren geht.
Fülle die Samen in ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Sobald die Keimlinge da sind und sich die ersten echten Blättchen zeigen, lass nur die 3-5 kräftigsten Pflanzen stehen und achte darauf, dass sie nicht zu eng stehen. Schneide überzählige Keimlinge knapp über der Erde ab.
Platziere das Gefäss an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Giesse regelmässig und halte die Erde gleichmässig feucht. Bei starker Hitze und Trockenheit neigt die Rauke dazu, eine noch schärfere Note zu entwickeln. Gleichmässiges Giessen sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Pflücke immer nur die äusseren, kräftigen Blätter ab. Das Herz der Pflanze bleibt intakt und schiebt stetig neue, würzige Blätter nach.
Lass eine kräftige Pflanze im Spätsommer stehen und ernte davon keine Blätter mehr. Die Pflanze bildet nun lange Stängel mit zahlreichen kleinen, gelben Blüten, aus denen sich im Herbst längliche Schotenkapseln entwickeln. Warte, bis diese Schoten an der Pflanze braun, trocken und leicht pergamentartig werden.
Schneide die reifen Schoten an einem trockenen Vormittag mit einer Schale oder einem Papiersäckchen darunter ab, damit keine reifen Samen herausfallen und verloren gehen.
Binde die abgeschnittenen Stängel zu kleinen Bündeln zusammen und hänge sie kopfüber an einem schattigen, luftigen und trockenen Ort im Haus auf. Spanne ein Tuch oder Papiersäckchen darunter. Nach einigen Tagen sind die Kapseln komplett durchgetrocknet und springen oft von alleine leicht auf.
Reibe die getrockneten Schoten vorsichtig zwischen den Händen oder streife sie über einem feinen Sieb ab, um die kleinen, runden bis ovalen Samen aus ihren Hüllen zu befreien. Puste vorsichtig über das Erntegut oder nutze ein sehr feines Sieb, um die leichten Pflanzenreste, Kapselteile und die Spreu von den schwereren Samenkörnern zu trennen.
Fülle die Samen in ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Du musst den Winterpostelein nicht ausdünnen. Er wächst wunderbar als kleiner Teppich oder in geschlossenen Gruppen, was gleichzeitig die Erde im Winter vor Kälte schützt.
Stelle das Gefäss an einem sonnigen bis halbschattigen geschützten Platz. Du musst im Winter kaum giessen. Achte lediglich darauf, dass die Erde bei frostfreien Tagen nicht komplett austrocknet und vor allem keine Staunässe entsteht. Kälte und Frost machen der Pflanze absolut nichts aus. Bei starkem Frost ruht das Wachstum kurz, um bei den ersten Sonnenstrahlen direkt weiterzulegen. Schneide die zarten Blättchen oder gleich ganze Rosetten knapp über dem Boden ab. Solange die Wurzeln intakt sind und die Temperaturen mild bleiben, schiebt der Winterpostelein immer wieder frisches Grün nach.
Lass ab April/Mai eine kräftige Pflanze stehen und ernte sie nicht mehr ab. Wenn die Temperaturen steigen und die Tage länger werden, schiesst die Pflanze und bildet kleine, weisse Blüten, aus denen sich rasch kleine Samenkapseln entwickeln.
Die Samenkapseln des Winterposteleins reifen im späten Frühling heran und platzen bei Vollreife auf, um die Samen zu verteilen. Sobald sich die Kapseln gelblich-braun verfärben, ist es Zeit für die Ernte. Schneide die reifen Triebe oder die gesamten Fruchtstände an einem trockenen Tag vorsichtig ab. Stelle am besten ein Papiersäckchen oder eine Schale unter die Stängel, da beim Schneiden bereits reife Samen herausspringen können.
Lege die geernteten Pflanzenteile mitsamt den Kapseln flach in einen offenen Karton oder hänge sie kopfüber in einem Papiersäckchen an einem trockenen, schattigen Ort auf. Nach wenigen Tagen sind die Kapseln vollständig getrocknet und öffnen sich restlos.
Streife oder reibe die getrockneten Kapseln aus, um die dunklen Samenkörner zu befreien. Puste vorsichtig über das Erntegut oder nutze ein feines Sieb, um die restliche Spreu und Pflanzenteile von den glänzenden Samen zu trennen.
Fülle die Samen in ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Unser Gärtnerehrenwort
Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Bio-Saatgut, das regelmässig auf seine Keimfähigkeit getestet wird. Sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
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