Du kannst alle Keimlinge im Topf lassen. Sobald die Pflänzchen ca. 3cm gross sind, brauchen sie volle Sonne. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) darf der Topf nach draussen. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht spürbar trocken ist.
Knipse die Spitze der Triebe mit dem Fingernagel oder einer sauberen Schere ab, sobald die Pflänzchen ca. 10cm gross sind. Das verhindert, dass der Majoran zu früh in die Blüte geht, und sorgt dafür, dass er schön buschig wird und viele Seitentriebe bildet.
Kurz vor der vollen Blüte ist das Aroma am höchsten. Falls du Majoran trocknen möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Ernte an einem sonnigen und trockenen Vormittag. Schneide die gesamte Pflanze etwa 5cm über dem Boden ab. Wenn du diese Handbreit des beblätterten Stängels stehen lässt, treibt der Majoran oft ein zweites Mal aus, so dass du im September/Oktober ein zweites Mal ernten kannst. Die Blüten sind essbar und schmecken fein-würzig, fast wie der Rest der Pflanze. Wenn du das maximale Aroma in den Blättern behalten willst, solltest du ernten, bevor sich die Knospen komplett öffnen. Majoran ist eines der wenigen Kräuter, die getrocknet fast noch intensiver schmecken als frisch. Es lohnt sich also definitiv, einen Vorrat für den Winter anzulegen.
Schneide bei der Ernte nicht alle Stängel ab, sondern lass ein paar stehen, damit sie Blüten entwickeln können. Warte, bis die Blüten verblüht sind und die Blütenstände braun, trocken und papierartig sind. Reibe vorsichtig einen braunen Blütenstand zwischen den Fingern. Wenn kleine, dunkelbraune bis schwarze, winzige Kügelchen herausfallen, ist der Samen reif.
Lass die Samen an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne für ca. 1–2 Wochen komplett durchtrocknen.
Reibe die trockenen Blütenstände kräftig zwischen den Handflächen über einer Schüssel. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten Pflanzenreste wegzuwehen. Die schwereren Samen bleiben unten liegen. Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Wenn dein Thymian im Topf steht, ist er im Winter etwas empfindlicher als im Beet. Stelle den Topf bei zweistelligen Minusgraden nah an die Hauswand oder wickle ihn in etwas Vlies ein, um den Wurzelballen zu schützen.
Schneide bei der Ernte nicht alle Stängel ab, sondern lass ein paar stehen, damit sie Blüten entwickeln können. Warte, bis die Blüten verblüht sind und die Blütenstände braun, trocken und papierartig sind. Reibe vorsichtig einen braunen Blütenstand zwischen den Fingern. Wenn kleine, dunkelbraune bis schwarze, winzige Kügelchen herausfallen, ist der Samen reif.
Schneide die kompletten braunen Stängel ab. Stecke die Stängel kopfüber in eine Papiertüte oder hänge sie über einer Schüssel auf. So gehen keine Samen verloren, falls sie von selbst herausfallen.
Lass die Samen an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne für ca. 1–2 Wochen komplett durchtrocknen.
Reibe die trockenen Blütenstände kräftig zwischen den Handflächen über einer Schüssel. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten Pflanzenreste wegzuwehen. Die schwereren Samen bleiben unten liegen. Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Falls die Keimlinge zu dicht wachsen, knipse die schwächeren ab, sobald die Pflänzchen 3cm gross sind. Es sollten nur 3-5 Pflanzen im Topf bleiben. Sobald deine Pflanzen ca. 5–8 cm hoch sind, kneife die obersten Spitzen ab. Das zwingt die Pflanzen dazu, in die Breite zu gehen und den Topf komplett buschig auszufüllen. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) darf der Topf nach draussen. Stelle ihn an den sonnigsten Platz, den du hast. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
Ernte zwischen 11:00 und 14:00 Uhr in der prallen Sonne. Schneide ganze Zweige etwa 5–10cm über dem Boden ab. Lass immer genug Grün stehen, damit die Pflanze wieder austreiben kann. Binde die geernteten Zweige zu kleinen Sträussen zusammen und hänge sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort auf. Sobald die Blätter zwischen den Fingern rascheln und zerbröseln, kannst du sie in ein dunkles Gläser füllen.
Stelle den Topf im Winter an eine geschützte Hauswand auf Holz oder Styropor gegen Bodenfrost. Bei starkem Frost unter -15 °C solltest du den Topf mit Vlies oder Tannenreisig abdecken, da die Erde im Topf schneller durchfriert als im Gartenbeet.
Lasse ein paar kräftige Triebe deines Topfes blühen und ernte sie nicht. Die Pflanze bildet kleine, lippenförmige weisse Blüten aus, die extrem beliebt bei Insekten sind. Warte, bis die Blüten verblühen und die grünen Kelchhüllen anfangen, braun und trocken zu werden. Sobald die Blütenstände komplett vertrocknet aussehen und sich papierartig anfühlen, ist es Zeit für die Ernte der Samen.
Ernte die Samenstände an einem trockenen und sonnigen Tag. Schneide die braunen Blütenstiele ab.
Lege sie für 2–3 Tage auf ein flaches Tablett oder in eine Schale an einem warmen, luftigen Ort ohne direkte pralle Sonne, um die Restfeuchte zu entziehen. Stecke die trockenen Stiele in eine Papiertüte und schüttle sie kräftig oder reibe die Blütenköpfe vorsichtig zwischen den Handflächen.
Sobald die Sämlinge ca. 3–5cm gross sind und die ersten "echten" gezackten Blätter zeigen, ziehst du die schwächsten vorsichtig heraus. Behalte nur 3-5 Pflanzen im Topf. Sorge nun für maximales Licht, damit die Stiele stabil bleiben.
Giesse regelmässig und ausreichend. Beginne 6 Wochen nach der Keimung mit der Düngung und gib alle 2 Wochen einen organischen Flüssigkräuterdünger ins Giesswasser.
Wenn die Pflanzen ca. 15–20cm hoch ist, kannst du mit der Ernte beginnen. Benutze eine scharfe Schere oder ein Messer. Schneide nur die äussersten, kräftigsten Stiele etwa 2–3 cm über dem Boden ab. So schiebt die Pflanze ständig neue Triebe nach und du kannst bis zum Frost ernten.
Damit die Petersilie Samen bilden kann, muss sie einen Kältereiz erleben. Schneide eine deiner Pflanzen vor dem Winter nicht komplett zurück, sondern lass die Mitte stehen. Stelle sie bei starkem Frost an eine geschützte Hauswand oder umwickle sie mit Vlies.
Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder aus. Statt flacher Blattrosetten schiebt sie nun einen hohen, kräftigen Blütenstängel nach oben, der bis zu 1 Meter hoch werden kann. Wichtig: ernte in dieser Phase keine Blätter mehr zum Essen (wegen des giftigen Apiols). Die gelb-grünen Doldenblüten sind jetzt ein Magnet für Schwebfliegen und Wildbienen.
Nach der Blüte bilden sich kleine, gerippte Samen an den Dolden. Warte, bis die Samendolden von Grün zu Dunkelbraun wechseln und sich trocken anfühlen. Wenn du eine Dolde leicht schüttelst und die ersten Samen abfallen, ist es soweit. Schneide die gesamten Dolden vorsichtig ab und stecke sie kopfüber in eine Papiertüte. So fängst du auch Samen auf, die von alleine abfallen.
Lass die Dolden in der Papiertüte an einem luftigen, schattigen Ort noch ca. 1 bis 2 Wochen komplett durchtrocknen. Reibe dann die Dolden zwischen den Händen, um die Samen zu lösen. Grobe Pflanzenreste kannst du aussieben.
Stelle den Topf an einen hellen Ort. Es dauert etwa 14-21 Tage, bis die ersten grünen "Spitzen" aus der Erde gucken. Halte die Erde in dieser Zeit immer leicht feucht. Du kannst alle Spitzen im Topf lassen.
Um Samen zu gewinnen, such dir 3 bis 5 kräftige Blütenbälle aus und lass sie am Stängel stehen.
Nachdem die lila Blüten verblüht sind, werden sie trocken, strohig und blassbraun. In den vertrockneten Blüten bilden sich nun die kleinen Samen-Kapseln. Sobald du in den Kapseln tiefschwarze, harte Körnchen blitzen siehst, sind sie bereit.
Schneide die Blütenköpfe mit einer Schere ab, wenn die Samenstängel ganz trocken sind und die Kapseln anfangen, sich von selbst einen Spalt zu öffnen. Lege die trockenen Blütenköpfe in eine Schüssel und zerdrücke die Kapseln vorsichtig mit den Fingern. Die schwarzen Samen fallen wie kleine Perlen heraus.Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten, vertrockneten Blütenreste wegzuwehen.
Lege sie für 1–2 Tage auf ein Stück Küchenpapier im Haus aus, um die Restfeuchtigkeit zu entfernen. Lagere sie dann kühl, trocken und dunkel in einem beschrifteten Papiertütchen bis zum nächsten Frühjahr.
Du kannst alle Keimlinge stehen lassen. Durch die wenigen Pflanzen im Topf haben alle genügend Platz und Nährstoffe zum Wachsen.
Giessen von unten oder direkt auf die Erde und nicht über die Blätter, das beugt Pilzbefall vor. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein. Nach ca. 4–6 Wochen sind die Nährstoffe in der Erde aufgebraucht. Gib alle 2 Wochen einen flüssigen Kräuterdünger ins Giesswasser.
Zupfe keine einzelnen Blätter, das schwächt die Pflanze. Schneide stattdessen mit einer sauberen Schere den kompletten Stängel direkt über einer Blattachsel ab. Das ist dort, wo zwei kleine neue Blättchen aus dem Stiel kommen. Hier wachsen nun zwei neue Triebe. So wird dein Basilikum mit jeder Ernte buschiger und verzweigter. Wenn du siehst, dass sich an den Spitzen kleine Knospen bilden, schneide diese sofort grosszügig weg. Sobald Basilikum blüht, steckt es seine ganze Kraft in die Samen und die Blätter verlieren an Aroma.
Wähle eine kräftige Pflanze aus und höre auf, die Spitzen zu ernten. Lass die Pflanze in die Höhe schiessen, bis sie lange Blütenkerzen mit weissen oder zartrosa Blüten bildet. Nach der Blüte bilden sich an den Stängeln kleine, grüne Samenkapseln. Warte, bis diese Kapseln und der gesamte Blütenstängel vollständig braun und trocken sind. Die Samen sind reif, wenn sie tiefschwarz und steinhart sind. Wenn du den Stängel schüttelst, sollten die Samen darin leise rascheln.
Schneide die braunen, vertrockneten Blütenstände ab. Halte sie über eine Schüssel und zerreibe die trockenen Kapseln vorsichtig zwischen deinen Fingern. Die kleinen, schwarzen Samen fallen heraus. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die Reste der Kapseln zu entfernen. Die schweren Samen bleiben am Boden liegen.
Lass die Samen zur Sicherheit noch 2–3 Tage auf einem Küchentuch im Haus nachtrocknen. Lege sie an einen warmen und luftigen Ort, aber nicht in die Sonne.
Fülle die Samen in ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
In einem Topf dieser Grösse hat nur ein einziger Liebstöckel auf Dauer Platz. Sollten mehr als ein Samen keimen, lasse den stärksten im Topf und ziehe die anderen heraus, sobald die Pflänzchen 5cm gross sind.
Der Wasserbedarf ist hoch. Die Erde sollte sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlen. Ab Juni solltest du alle 2 Wochen einen flüssigen Bio-Gemüsedünger ins Giesswasser geben. Im Topf sind die Nährstoffe sonst schnell verbrauc
Ernte immer die äusseren kräftigen Stängel bodennah ab. Die Mitte der Pflanze bleibt stehen, damit sie von innen nachschieben kann. Im Herbst zieht sich die Pflanze komplett ein. Schneide dann alle vergilbten Reste bodennah ab. Der Topf kann im Winter draussen bleiben. Umwickle in eventuell mit etwas Vlies. Im März treibt er von alleine wieder aus.
Liebstöckel ist ein kulinarisches Schwergewicht. Sein Aroma ist eine Mischung aus Sellerie, Petersilie und einem Hauch Anis. Du solltest ihn eher wie ein Gewürz und weniger wie einen Salatzusatz verwenden. Koche ihn ruhig mit. Im Gegensatz zu zarten Kräutern wie Basilikum verliert er sein Aroma nicht durch Hitze, sondern gibt es erst richtig an die Flüssigkeit ab. Besonders geeignet ist Liebstöckel für Kartoffelsuppe und Kartoffelgerichte, Eintöpfe, Gemüsefonds, Grüne Saucen, Tomatensauce, Schmorgerichte, Hackfleischgerichte, Fleischbrühe und Füllungen für Ente und Gans.
Lasse im Sommer ein paar kräftige Blütenstiele stehen. Die Pflanze bildet dann grosse, gelbliche Doppeldolden aus. In dieser Zeit solltest du an diesen Stielen keine Blätter mehr ernten, damit die Pflanze ihre gesamte Energie in die Samenproduktion stecken kann. Die Dolden färben sich von Grün zu einem hellen Braun. Wenn du eine Dolde vorsichtig schüttelst und die Samen beginnen von selbst abzufallen, ist es Zeit für die Ernte.
Schneide den kompletten Blütenstiel mit der braunen Dolde vorsichtig ab. Halte die Dolde dabei am besten direkt über eine Papiertüte oder eine Schüssel. Hänge die Dolden im Haus für eine Woche kopfüber an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne auf.
Reibe die Dolden zwischen den Handflächen, um die restlichen Samen zu lösen. Puste vorsichtig über die Samen, um trockene Reste der Blütenhüllen zu entfernen.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Unser Gärtnerehrenwort
Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Bio-Saatgut, das regelmässig auf seine Keimfähigkeit getestet wird. Sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
info@saatundkapsel.at | +43 676 93 22 693