Bereits nach 10 bis 14 Tagen hat die Grossblättrige Gartenkresse eine Erntehöhe von etwa 10cm erreicht. Schneide die Stängel mit einer Schere knapp über dem Boden ab. Wenn du die untersten zwei Zentimeter stehen lässt und die Erde weiterhin feucht hältst, treibt die Pflanze oft ein zweites Mal aus.
Sobald die Blütenblätter vertrocknet sind und die kugeligen Samenköpfe braun, pergamentartig und komplett trocken werden, ist der richtige Erntezeitpunkt gekommen.
Der richtige Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn die Schötchen im Hochsommer trocken und papierartig braun geworden sind. Schneide die gesamten Samenstände an einem trockenen Tag ab und lasse sie auf einem Tuch an einem warmen, gut belüfteten Ort im Haus für einige Tage vollständig nachtrocknen.
Sobald die Keimlinge kleine Blattrosetten bilden, dünne den Bestand aus. Ziehe die schwächeren Pflänzchen vorsichtig heraus und lasse max. 3 Pflanzen im Topf. So entwickeln sich über den Spätsommer kräftige Kressepflanzen.
Die Blätter kannst du ab dem Spätsommer durchgehend bis in den Winter hinein von aussen nach innen frisch ernten. Lasse das Herz der Rosette dabei stets stehen, damit die Pflanze immer wieder neue Blätter nachschiebt. Die Überwinterung erfordert keinen Schutz, da die Pflanze vollkommen frosthart ist.
Um eigenes Saatgut von der Winterkresse zu gewinnen, lass die Pflanzen nach der Winterernte im zweiten Jahr weiterwachsen. Ab Mai treibt die Winterkresse hoch auf und bildet leuchtend gelbe Blütendolden, die eine wertvolle Anlaufstelle für Insekten bieten. Nach der Blüte entwickeln sich an den langen Stängeln schmale, aufrechte Schoten, in denen die kleinen Samen ausreifen.
Der richtige Erntezeitpunkt ist im Hochsommer gekommen, sobald die Schoten braun und trocken werden, aber noch nicht aufplatzen. Schneide die gesamten Blütentriebe an einem trockenen Nachmittag ab und lasse sie auf einem Tuch an einem schattigen, gut belüfteten Ort im Haus für einige Tage vollständig nachtrocknen.
Pflücke die reifen Samenstände an einem sonnigen, trockenen Nachmittag ab und reibe sie vorsichtig über einer Schüssel zwischen deinen Handflächen aus. Kornblumensamen besitzen an einem Ende ein typisches kleines Borstenpinselchen, mit dem sie sich ganz leicht von den Hüllen lösen. Trenne die feinen Hülsenteile durch leichtes Auspusten vom Saatgut
Die Kapuzinerkresse ist ein farbenfrohes, wuchsfreudiges Kraut, das nicht nur optisch begeistert, sondern mit seinen kresseartig-scharfen Blättern und essbaren Blüten eine würzige Bereicherung für die Küche darstellt.
Fülle einen Topf mit 30-35cm Durchmesser und 25cm Höhe mit hochwertiger Gemüseerde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und lege die Samen im Topf aus, drücke sie an und bedecke sie 2cm mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und halte sie feucht.
Stelle den Topf an einen hellen, warmen Ort. Nach etwa 10 bis 14 Tagen spriessen die ersten grünen Halme aus der Erde. Jetzt brauchen die Pflanzen viel Licht und regelmässig Wasser. Falls du sie in die Höhe ziehen möchtest, stecke eine Rankhilfe in den Topf.
Sobald die ersten Blüten leuchten, ist Erntezeit. Pflücke die Blüten vorsichtig mit den Fingern ab. Sie schmecken leicht süsslich-scharf. Auch die runden Blätter kannst du essen. Nimm am besten die kleineren, die sind zarter.
Falsche Kapern: für die Herstellung von falschen Kapern ernte die grünen, noch unreifen und weichen Samenfrüchte der Kapuzinerkresse an einem trockenen Tag. Wasche die Samen und lege sie für etwa 24 Stunden in eine kleine Schale mit kräftigem Salzwasser ein, um ihnen eventuelle Bitternoten zu entziehen. Giess das Salzwasser anschliessend ab und spüle die Samen kurz ab. Bringe in einem kleinen Topf gute 150ml weissen Balsamico- oder Kräuteressig zusammen mit 50ml Wasser, einem Teelöffel Zucker, etwas Salz, ein paar Pfefferkörnern und nach Wunsch einem Lorbeerblatt zum Kochen. Gib die Samen in ein trockenes, ausgekochtes Schraubglas und giesse den kochend heissen Essigsud darüber, dass alle Samen vollständig bedeckt sind. Verschliesse das Glas sofort fest und lasse die Kapuzinerkapern vor dem ersten Verzehr mindestens zwei bis drei Wochen an einem kühlen, dunklen Ort durchziehen. Sie halten sich ungeöffnet mehrere Monate und verleihen Salaten, Remouladen oder Pastagerichten eine herrlich pikante, pfeffrige Note.
Wenn die Blüten verblüht sind, bilden sich grüne Kugeln. Lass sie an der Pflanze, bis sie braun und schrumpelig sind.
Pflücke die getrockneten braunen Kugeln, sobald sie fast von selber vom Stängel fallen oder sammle sie am Boden auf, falls sie schon heruntergefallen sind. Lege sie für 1-2 Tage auf ein Stück Küchenpapier im Haus, um die Restfeuchtigkeit zu entfernen.
Lagere sie dann kühl, trocken und dunkel in einem beschrifteten Papiertütchen bis zum nächsten Frühjahr.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Unser Gärtnerehrenwort
Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Bio-Saatgut, das regelmässig auf seine Keimfähigkeit getestet wird. Sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
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