Stelle den Topf an einen warmen und hellen Ort im Freien. Halte die Erde in den nächsten 7 bis 14 Tagen durchgehend gleichmässig feucht. Optimal sind 3-5 Pflanzen pro Topf. Falls mehr Samen keimen, ziehe die schwächsten vorsichtig heraus, sobald sich nach den Keimblättern die ersten echten Pflanzblätter zeigen.
Regelmässig giessen und ab der 5. Woche ggf. alle 2-3 Wochen einen organischen Flüssigdünger ins Giesswasser geben, aber nicht überdüngen.
Um eigenes Saatgut zu gewinnen, lässt du im Sommer zwei bis drei Blüten ausblühen. Aus den gelb-weissen Blütenköpfen entwickeln sich nach der Bestäubung durch Insekten die Samenstände.
Sobald die Blütenblätter vertrocknet sind und die kugeligen Samenköpfe braun, pergamentartig und komplett trocken werden, ist der richtige Erntezeitpunkt gekommen.
Pflücke die trockenen Blütenköpfe am besten an einem sonnigen, trockenen Nachmittag ab und reibe sie vorsichtig zwischen deinen Handflächen über einer Schüssel aus. Die reifen Samen lösen sich dabei ganz leicht von der Blütenbasis. Trenne die Spreu durch sanftes Pusten vom Saatgut
Stelle den Topf an einen vollsonnigen Platz im Freien und halte die Erde in den kommenden 10 bis 14 Tagen gleichmässig feucht, ohne sie zu durchnässen. Sobald die Jungpflanzen etwa handhoch gewachsen sind und ihre ersten typischen Laubblätter zeigen, dünnst du den Bestand aus: ziehe die schwächeren Sämlinge vorsichtig heraus, bis nur noch die 4 bis 5 stärksten Pflanzen im Topf verbleiben. So erhalten die einzelnen Exemplare genügend Licht und Platz, um sich standfest zu verzweigen.
Giesse mässig und lass die oberste Erdschicht zwischen den Giessdurchgängen ruhig antrocknen, da die Pflanze Trockenheit deutlich besser verträgt als zu viel Feuchtigkeit. Eine Düngung ist bei frisch gedüngter Erde meist nicht nötig. Nur bei sehr magerem Substrat kannst du ab Juni einmalig einen milden, organischen Dünger schwach dosieren, da zu viele Nährstoffe zu weichen, umfallenden Trieben führen. An sehr windigen Standorten kannst du 3–4 kleine Holzstäbe kreisförmig in den Topf stecken und mit einer Schnur verbinden, damit die schweren Blütendolden bei Sommergewittern nicht umknicken.
Sobald sich ab Juni die intensiv blauen Blüten öffnen, beginnt die Erntezeit. Schneide die Blütenstiele mit einer scharfen Schere für die Vase ab oder zupfe die strahlend blauen Blütenblätter frisch für Salate und Dekorationen. Das regelmässige Ausputzen verblühter Köpfe regt die Pflanze unermüdlich dazu an, bis in den Herbst hinein immer wieder neue Knospen auszutreiben.
Um eigenes Saatgut zu gewinnen, lass gegen Ende des Sommers einige Blüten vollständig ausblühen, anstatt die verblühten Köpfe wie gewohnt abzuschneiden. Aus den verblühten Blütenständen entwickeln sich die Samenköpfe.
Warte, bis die Samenköpfe braun, trocken und strohig geworden sind und sich oben kleine, silbrig-graue Puschel zeigen.
Pflücke die reifen Samenstände an einem sonnigen, trockenen Nachmittag ab und reibe sie vorsichtig über einer Schüssel zwischen deinen Handflächen aus. Kornblumensamen besitzen an einem Ende ein typisches kleines Borstenpinselchen, mit dem sie sich ganz leicht von den Hüllen lösen. Trenne die feinen Hülsenteile durch leichtes Auspusten vom Saatgut
Du brauchst weder vereinzeln noch pikieren und kannst alle Keimlinge im Topf wachsen lassen.
Bartnelken sind sehr frosthart. Im Topf brauchen sie aber ein bisschen Aufmerksamkeit. Stelle den Topf bei starkem Dauerfrost an eine geschützte Hauswand oder auf eine Styroporplatte. Giesse an frostfreien Tagen ganz dezent, damit der Ballen nicht komplett austrocknet.
Sobald die Bartnelke im Frühling anfängt auszutreiben, beginne mit dem Düngen. Ein organischer Flüssigdünger für Blühpflanzen im Giesswasser alle 2 Wochen oder ein Langzeitdünger-Granulat sind ideal. Der Wasserbedarf steigt nun deutlich an. Die Erde sollte nie ganz austrocknen.
Die Blüten der Bartnelke sind essbar. Sie schmecken leicht würzig, süsslich und pfeffrig. Für Sommerparties kannst du tolle Blüten-Eiswürfel damit machen. Zupfe die einzelnen kleinen Blüten vorsichtig aus dem großen Blütenkopf. Entferne den kleinen weißen, bitteren Zipfel am unteren Ende. Lege je eine Blüte in ein Fach einer Eiswürfelform, fülle die Fächer mit Wasser und friere sie ein. Die Eiswürfel sehen in einer Weissweinschorle oder einer selbstgemachten Limonade spektakulär aus und geben beim Schmelzen ein zartes Nelkenaroma ab. Wichtig: nutze nur deine eigenen Pflanzen, bei denen du sicher weisst, dass sie nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden.
Warte, bis die bunten Blütenblätter komplett vertrocknet und abgefallen sind. Die grünen Samenkapseln verfärben sich dann braun und werden hart. Wenn sich die Kapseln oben leicht öffnen und du beim Schütteln ein leises Rasseln hörst, sind die Samen reif. Sie sind winzig, flach und tiefschwarz.
Schneide die gesamten vertrockneten Blütenstände ab. Halte sie kopfüber in eine Papiertüte und schüttle kräftig. Die reifen Samen fallen von selbst heraus.
Breite die Samen noch für 2–3 Tage auf einem Küchenpapier im Haus aus, damit die restliche Feuchtigkeit verfliegt.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Unser Gärtnerehrenwort
Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Bio-Saatgut, das regelmässig auf seine Keimfähigkeit getestet wird. Sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
info@saatundkapsel.at