Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" Tomatenblatt zeigt, setze den Sämling in einen Topf (ca. 9–12 cm Durchmesser) mit Gemüseerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Stelle ab Anfang Mai den Topf an milden Tagen für ein paar Stunden nach draussen in den Schatten/Halbschatten. So gewöhnt sich die Tomate an Wind und Sonne.
Lagere deine Tomaten nicht im Kühlschrank, da sie dort ihr Aroma verlieren. Bewahre sie am besten in einer flachen Schale bei Zimmertemperatur an einem schattigen Ort auf. Halte sie von Äpfeln und Bananen fern, da diese das Reifegas Ethylen ausstossen und die Tomaten dadurch schnell matschig werden.
Schneide eine vollreife Tomate auf, lass dir das Fruchtfleisch schmecken und gib den Kernbereich mit den Samen in ein feines Küchensieb. Reibe die Samen unter fliessendem handwarmem Wasser kurz ab. So entfernst du die Keimbremse (den Glibber) und sie keimen im nächsten Jahr besser.
Verteile die Samen mit dem Finger oder einem Löffelrücken auf einem Stück Küchenpapier, so dass die Samen einzeln und nicht auf einem Haufen liegen.
Lege das Papier an einen warmen Ort (z. B. auf die Fensterbank, aber nicht in die pralle Sonne). Nach 10-14 Tagen ist der Samen komplett ausgetrocknet.
Falte das Papier zusammen und beschrifte es. Lagere es trocken, kühl und lichtgeschützt.
Stelle den Topf ab Anfang Mai an milden Tagen für ein paar Stunden an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freie. Erhöhe täglich die Zeit im Freien und rücke sie langsam mehr in die Sonne. Nachts muss er unbedingt wieder rein ins Warme.
Wähle einen Topf mit Löchern am Boden und 35cm Durchmesser und 30-35cm Höhe, damit die Gurke ausreichend Platz für ihre Wurzeln hat und sich keine Staunässe bildet. Reisse den Boden des abbaubaren Anzuchttopfes vorsichtig etwas ein und setze ihn mit der Pflanze tief in hochwertige Gemüseerde ein. Der Anzuchttopf sollte nicht mehr zu sehen sein. Giesse nun ausreichend und regelmässig. Für einen kletternden Wuchs stecke eine Rankhilfe in den Topf. Falls du einen Garten hast, kannst du den Gurkensetzling auch direkt ins Beet setzen.
Ernte die Gurken, wenn sie etwa 15–18cm lang sind und die Schale eine tiefgrüne Farbe hat. Je öfter du erntest, desto mehr neue Blüten bildet die Pflanze, deshalb warte mit dem Ernten nicht zu lange.
Wähle eine besonders schöne Gurke aus und markiere sie mit einem bunten Band. Diese Gurke ist nicht zum Essen gedacht, sondern bleibt an der Pflanze, bis sie ihre volle biologische Reife erreicht hat.
Die Gurke wird riesig, bekommt eine harte Schale und färbt sich gelb bis bräunlich. Ernte sie erst, wenn der Stiel trocken und braun wird.
Schneide die reife Gurke der Länge nach auf und löffle den Kernbereich heraus. Gib die Masse in ein Glas mit etwas Wasser und lass sie 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Das löst die keimhemmende Schutzschicht um die Samen. Gib die Samen dann in ein feines Sieb und spüle sie gründlich unter fliessendem Wasser ab, bis die Samen sauber sind.
Breite die sauberen Samen auf einem Stück Backpapier (nicht auf Küchenpapier, da sie dort festkleben) aus. Lass sie an einem schattigen und luftigen Ort ca. 1 bis 2 Wochen trocknen. Fülle sie dann in ein beschriftetes Papiertütchen und lagere es dunkel, kühl und trocken.
Stelle den Topf auf deinem Balkon oder in deinem Garten an eine sonnige Stelle und halte die Erde konstant feucht. Du kannst alle Keimlinge im Topf lassen.
Der Eiszapfen schiebt sich beim Wachsen ein kleines Stück aus der Erde heraus. Nach 5-8 Wochen hat dieses Stück einen Durchmesser von 2 bis 2.5cm. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Rettiche zu ernten. Lockere die Erde im Topf mit einem Pflanzholz oder einer alten Gabel etwas auf und ziehe sie vorsichtig senkrecht nach oben aus der Erde. So bleibt die lange Spitze unversehrt.
Lass im Frühsommer eine deiner Pflanzen stehen, statt sie zu ernten.
Die Pflanze treibt einen langen Stängel aus, blüht weiss/violett und bildet Samenkapseln.
Warte, bis die Schoten im Spätsommer komplett braun und trocken wie Pergament geworden sind.
Schneide den Stängel ab und schüttle die kleinen, runden Samen aus den Samenkapseln.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" gezackte Blattpaar zeigt, setze den Sämling vorsichtig in einen Topf (9–12cm Durchmesser) mit Tomatenerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Auberginen sind "Frostbeulen". Bevor sie ganz aus dem Haus ausziehen können, müssen sie sich an draussen gewöhnen. Stelle den Topf für 7–10 Tage tagsüber an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freien. Hole ihn abends unbedingt wieder rein und steigere die Sonnenstunden täglich.
Warte, bis die Nächte zuverlässig über 10-12 Grad bleiben. Wähle dann einen Topf mit Löchern am Boden und 30-35cm Durchmesser und ca. 30cm Höhe, damit die Aubergine ausreichend Platz für ihre Wurzeln hat und sich keine Staunässe bildet. Setze die Pflanze tief in hochwertige Tomaten- oder Gemüseerde und giesse sie ausreichend und regelmässig. Setze beim Auspflanzen direkt einen Pflanzstab mit in die Erde.
Ernte die Auberginen, wenn die Haut glänzt und auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt. Bei der Sfumata di Rosa sollte das Weiß-Rosa leuchten. Wenn sie matt wird oder sich gelblich verfärbt, ist sie überreif und die Samen werden hart und bitter. Schneide sie mit einer Schere oder einem Messer ab, da der Stiel sehr zäh und oft leicht stachlig ist.
Wähle eine besonders schöne Frucht aus und markiere sie mit einem bunten Band. Diese Aubergine ist nicht zum Essen gedacht, sondern bleibt an der Pflanze, bis sie überreif ist.
Warte, bis die Frucht ihren Glanz verliert, die weiss-rosa Farbe in ein bräunliches Beige umschlägt und die Haut hart und ledrig ist. Jetzt kannst du sie abschneiden.
Schneide die Aubergine vorsichtig auf und löffle das Innere mit den Samen heraus. Gib alles in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und knete die Stücke unter Wasser, um die Samen vom Fruchtfleisch zu lösen. Die guten und keimfähigen Samen sinken zu Boden, taube Samen und Fruchtfleisch schwimmen oben und können abgegossen werden.
Giesse die sauberen Samen durch ein feines Küchensieb ab und breite sie auf einem Stück Backpapier oder einem flachen Teller aus. Verwende kein Küchenpapier, da sie dort festkleben. Lass sie an einem schattigen, luftigen Ort bei Zimmertemperatur für ca. 1–2 Wochen trocknen. Vermeide direkte Sonne oder die Heizung, da zu grosse Wärme die Keimfähigkeit schädigt.
Im Topf haben max. 3 Pflanzen Platz. Falls mehr kommen, wähle die drei kräftigsten Keimlinge aus, die am weitesten auseinanderstehen. Schneide die restlichen über dem Boden ab. Pikieren ist bei einem Randig oft nicht erfolgreich. Falls du es versuchen möchtest, mache es so früh wie möglich, da dann die Pfahlwurzel noch nicht stark ausgeprägt ist. Am besten ist es, wenn du pikierst, sobald die ersten kleinen Keimblätter spriessen.
Randig mag keine Trockenheit. Regelmässiges Giessen verhindert, dass die Knollen holzig werden. Die Blätter kann man ebenfalls essen. Sobald sie gross sind, kannst du sie einmalig mit einer Prise Salz im Gießwasser (1 TL auf 5L) verwöhnen, das macht sie süsser!
Wenn die "Schultern" der Knollen oben aus der Erde schauen und etwa 5–7cm gross sind, ist der Geschmack am feinsten. Die jungen Blätter kannst du schon vorher ernten und wie Spinat oder im Salat essen.
Ernte im Herbst nicht alle Knollen. Wähle ein besonders gesundes Exemplar aus. Schneide das Laub ca. 3 cm über der Knolle ab.
Nimm die Knolle aus der Erde und lege sie in eine Kiste mit feuchtem Sand. Stelle die Kiste an einen kühlen, frostfreien Ort (Keller oder Garage, ideal sind 2–5 °C).
Ab April pflanzt du deine Knolle entweder in einen grossen Kübel oder direkt ins Beet. Die Knolle sollte fast vollständig mit Erde bedeckt sein, nur der Blattansatz schaut oben heraus. Die Pflanze treibt nun frisch aus und schiebt nach einiger Zeit einen langen Blütenstängel nach oben. Dieser kann bis zu 1.50m hoch werden und braucht evtl. einen Stab zum Festbinden.
Sobald im Herbst die unscheinbaren grünlichen Blüten verblüht sind, werden die Samenstränge braun und trocken. Schneide jetzt den gesamten Stängel ab und lass die Samenknäuel in einem Papiersack an einem luftigen Ort noch 1–2 Wochen nachreifen.
Streife die Samenknäuel mit der Hand ab und lagere sie in einem beschrifteten Papiertütchen kühl, trocken und lichtgeschützt.
Bevor es dauerhaft nach draussen geht, muss die "Wohnzimmer-Pflanze" an die Natur gewöhnt werden. Stelle den Topf für ca. eine Woche tagsüber an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freien und hole sie nachts wieder rein. Steigere die Sonnenstunden täglich langsam.
Wähle einen Topf mit Löchern am Boden und 40-50cm Durchmesser und 30-45cm Höhe, damit die Zucchini ausreichend Platz für ihre Wurzeln hat und sich keine Staunässe bildet. Reisse den Boden des abbaubaren Anzuchttopfes vorsichtig etwas ein und setze ihn mit der Pflanze tief in hochwertige Gemüseerde ein. Der Anzuchttopf sollte nicht mehr zu sehen sein. Giesse nun ausreichend und regelmässig. Falls du einen Garten hast, kannst du den Zucchinisetzling direkt ins Beet setzen.
Die Costata Romanesco liefert über Monate zuverlässig schmackhafte Zucchinis. Schneide die gerippten Früchte mit einem scharfen Messer ab, wenn sie 15–20cm lang sind. Je mehr du erntest, desto mehr neue Blüten bildet die Pflanze.
Zucchini verkreuzen sich extrem leicht mit anderen Zucchini, Kürbissen oder Zierkürbissen in einem Umkreis von bis zu 500m. Damit die Sorte rein bleibt, musst du Biene spielen. Suche dir abends eine männliche und eine weibliche Blüte, die kurz vor dem Aufblühen stehen (sie sind gelb und prall). Lasse sie an der Pflanze und verschliesse beide vorsichtig mit einem Kreppband oder einer Wäscheklammer, damit keine Insekten hineinkommen. Pflücke am nächsten Morgen die männliche Blüte, öffne sie und streiche den Pollen direkt auf die Narbe der weiblichen Blüte. Binde die weibliche Blüte danach wieder für 24 Stunden zu, bis sie verwelkt ist. Markiere diese Frucht mit einem bunten Band am Stiel.
Lass die aus der markierten Blüte entstandene Zucchini an der Pflanze, bis sie gross, hart und gelblich-braun ist Die Schale sollte so hart sein, dass du sie mit dem Fingernagel nicht mehr einritzen kannst.
Ernte die Frucht vor dem ersten Frost und lass sie im Haus noch 2–3 Wochen nachreifen. Halbiere dann die Zucchini längs und löffle die Kerne heraus. Gib die Kerne in eine Schüssel mit Wasser. Reibe sie aneinander, um das Fruchtfleisch zu lösen. Keimfähige Samen sinken nach unten, unbrauchbare Samen schwimmen oben und du kannst sie abschöpfen.
Breite die sauberen Samen auf Backpapier aus (kein Küchenpapier, da sie daran festkleben). Lass sie an einem luftigen Ort ohne direkte Sonne mindestens 2 Wochen trocknen, bis sie beim Biegen knacken. Fülle die komplett trockenen Samen in ein beschriftetes Papiertütchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" Blattpaar zeigt, setze den Sämling in einen Topf (ca. 9–12 cm Durchmesser) mit Gemüseerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Bevor es ganz nach draussen geht, muss der Setzling an die Sonne gewöhnt werden. Stelle den Topf an milden Tagen für 1-2 Stunden in den Schatten nach draussen. Steigere die Dauer täglich. Stellst ihn nicht sofort in die pralle Sonne, sonst bekommen die Blätter einen "Sonnenbrand" in Form von weissen Flecken und sterben ab. Hole den Topf abends unbedingt wieder rein, solange die Nächte unter 12-15 °C liegen.
Tomatenpaprika können grün geerntet werden und haben dann einen herberen Geschmack. Am besten schmecken sie, wenn sie vollständig dunkelrot gefärbt sind. Die Frucht sollte sich fest anfühlen und glänzen. Wenn die Haut leicht nachgibt, ist sie perfekt. Schneide die Früchte immer mit einer Schere oder einem Messer ab, um die Pflanze nicht zu verletzen.
Tomatenpaprika schmeckt roh hervorragend. Deshalb eignet er sich sehr gut für ein feines Paprika-Bruschetta. Schneide die Tomatenpaprika in kleine Würfel, entferne die Kerne und mische sie in einer Schüssel mit einem guten Schuss Olivenöl, etwas Balsamico-Essig, einer Prise Salz, Pfeffer und reichlich frisch gezupftem Basilikum. Während die Mischung zwei Minuten durchzieht, röstest du ein paar Scheiben Baguette oder Landbrot in der Pfanne oder im Toaster goldbraun an. Die fruchtigen Paprikawürfel häufst du dann grosszügig auf das warme Brot. Die Süsse der Tomatenpaprika kommt so sehr intensiv zur Geltung. Wenn du es noch einen Tick herzhafter magst, kannst du das heisse Brot vorher kurz mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben oder ein paar Kleckse (veganen) Frischkäse darunterstreichen. Ein perfekter, frischer Snack, der in weniger als fünf Minuten fertig ist. Guten Appetit!
Wähle für die Samengewinnung eine kräftige Frucht deiner Pflanze aus. Die Frucht muss vollständig ausgereift sein (tiefrot und glänzend). Je reifer die Paprika, desto entwickelter und keimfähiger sind die Samen im Inneren.
Schneide die Tomatenpaprika vorsichtig auf und entnehme den inneren Kern mit einem Löffel oder Messer. Zupfe die Samen vorsichtig vom Strunk ab. Lege die Samen in ein Glas mit Wasser. Samen, die oben schwimmen, sind meist taub und werden nicht keimen. Die Samen, die auf den Boden sinken, sind schwer und gesund. diese nutzt du für die Trocknung.
Verteile die nassen Samen auf einem Stück Backpapier oder einem flachen Teller. Vermeide Küchenpapier. Die Samen kleben dort extrem fest und lassen sich später kaum lösen. Lasse die Samen an einem warmen, schattigen Ort für etwa 7 bis 10 Tage trocknen. Wenn sich ein Samen nicht mehr biegen lässt, sondern beim Versuch, ihn mit dem Fingernagel zu knicken, "knackt" oder bricht, ist er trocken genug.
Fülle die trockenen Samen in ein kleines beschriftetes Papiertütchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Unser Gärtnerehrenwort
Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Bio-Saatgut, das regelmässig auf seine Keimfähigkeit getestet wird. Sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
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